Peter Gehlmann

Begleiterkrankungen von Hashimoto

Aufklärungsserie Hashimoto Teil 4

Ein HASHIMOTO kommt selten allein. Aufgrund dessen, dass Hashimoto-Thyreoiditis oft über lange Zeiträume hinweg unentdeckt und dadurch auch unbehandelt bleibt, wird der Körper sehr stark geschwächt und ist somit anfällig für weitere Begleiterkrankungen. Auf diese Begleiterkrankungen solltest Du dich im Verdachtsfall auch untersuchen lassen.

Unter Umständen können bei etwa ¼ der Hashimoto-Patienten auch folgende Begleiterkrankungen auftreten. 

Diese müssen dann bei der weiteren Behandlung mitberücksichtigt werden:

 

  • Nebennierenschwäche (Adrenal Fatigue),
  • Weißfleckenkrankheit (Vitiligo),
  • Zuckerkrankheit (Diabetes),
  • Rheumatische Erkrankungen,
  • Chronische Hepatitis,
  • Zöliakie (Glutenunverträglichkeit),
  • Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit),
  • Morbus Crohn,
  • Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit),
  • Pilzinfektion des Darmes mit Candida Albicans, 
  • Leaky-Gut-Syndrom,
  • Dysbiosen, 
  • Hämopyrrollaktamurie / Hämopyrrollaktamurie 

und vieles mehr.

 

Begleiterkrankung oder Ursache?

Nicht in jedem Fall sollten diese Erkrankungen nur als Folgeerkrankungen von Hashimoto Thyreoiditis angesehen werden, sie gelten oft auch als ursächliche Erkrankungen, die zu Hashimoto Thyreoiditis geführt haben.

 

Schilddrüsenerkrankungen, vor allem Hashimoto Thyreoiditis, sind oftmals keine eigenständige Erkrankung, sondern Folge eines anderen Problems in Deinem Körper.

Das Problem liegt hier im eigenen Lebensstil, mit dem der Körper auf Dauer nicht mehr zurechtkommt.

 

Hierzu zähle ich:

 

  • Ständiger Stress, 
  • ungesunde und nährstoffarme Ernährung, mit entzündungsfördernden Lebensmitteln (Getreide usw.)
  • Entzündungen,
  • unentdeckte Viruserkrankungen,
  • Schwermetallbelastungen oder
  • Übersäuerung

All diese Punkte zählen unter anderem zu den Auslösern für die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis.

Es ist daher wichtig, nicht nur deine Schilddrüse mit künstlichen Hormonen zu unterstützen, denn dabei behandelst Du nur die Symptome und wirst jedoch die Grunderkrankung nicht beheben.

 

Hashimoto – ganzheitlich betrachten

 

Betrachtet man das Problem ganzheitlich, funktioniert eine erfolgreiche Behandlung funktioniert nur dann, wenn man den Körper auf allen Ebenen behandelt. Die größte Beachtung gilt hier dem Darm, denn hier liegt oftmals ein großer Teil des Übels und schnelle Erfolge lassen sich mit einfachen Mitteln (bspw. einer sanften Darmsanierung) herbeiführen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt bei der Behandlung sollte auf die:

Nebennierenschwäche, Candidainfektion, HPU und auch auf eine mögliche Schwermetallbelastung gelegt werden. Heutzutage verbreiten sich diese Erkrankungen rasend schnell, sind oft die Ursache oder der Auslöser für Hashimoto-Thyreoiditis. 

 

Leider werden diese eben genannten Krankheiten nach wie vor von Ärzten konsequent ignoriert.