Peter Gehlmann

Peter Gehlmann Brille

MIT HASHIMOTO ENERGIEGELADEN UND LEISTUNGSFÄHIG BLEIBEN

Du leidest an Hashimoto Thyreoiditis – einer Schilddrüsenunterfunktion? Du bist gestresst und müde. Möchtest endlich effektiv abnehmen, dann erfahre hier 7 effektive Wege für ein Leben in Freundschaft mit Deinem Hashimoto – Deinem kleinen Japaner.

Was ist Hashimoto?

Hashimoto Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Bei Autoimmunerkrankungen werden körpereigene Zellen von Immunzellen, die eigentlich dafür da sind, um Krankheitserreger zu bekämpfen, angegriffen. Die Immunzellen beschädigen die körpereigenen Zellen, die Folge ist eine chronische Entzündung sowie Beeinträchtigung des Gewebes.

 

Greifen Immunzellen die Schilddrüse an und zerstören sie teilweise, ist sie in ihrer Aufgabe so massiv beeinträchtigt, dass zentrale Stoffwechselprozesse im Körper nicht mehr richtig funktionieren. Diese chronische Entzündungsreaktion – führt bei Hashimoto-Betroffenen im Verlauf der Krankheit zu einer Unterfunktion der Schilddrüse.

 

Leider sind bei Hashimoto die Symptome recht vielfältig. Am charakteristischsten ist allerdings die allgemeine Trägheit, und Energielosigkeit bei den betroffenen Patienten.

 

Eine gesunde Lebensführung ist meiner Meinung nach DER entscheidende Punkt, um Hashimoto vorzubeugen oder bei einer vorliegenden Erkrankung die Symptome zu lindern.

Peter Gehlmann Happy Hashimoto

Schilddrüse – was macht sie?

Die Schilddrüse ist ein zentrales Stoffwechselorgan im Körper. Sie sieht etwa aus wie ein Schmetterling, hat die Größe von zwei Walnüssen und sitzt knapp unter deinem Kehlkopf. 

 

DIE SCHILDDRÜSE – DER MASTER DEINES STOFFWECHSELS

 

Dein Hormonsystem leistet Bemerkenswertes im Körper. Hormon-Moleküle gelangen von deren Bildungsorganen über sehr lange Wege der Blutbahnen zu ihren Zielzellen und lösen dort eine Kette von Reaktionen aus. Bereits eine kleine Anzahl von Hormon-Molekülen bewirken eine Änderung im Körper – das macht Hormonsystem zwar flexibel und reaktionsschnell, jedoch leider auch anfällig für “unplanmäßige” Veränderungen.

 

Die Schilddrüse ist genau solch ein Bildungsorgan für Hormone: Unter anderem werden hier die Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4), produziert, welche man getrost als “Master” des Stoffwechsels bezeichnen kann. Bei der Bildung dieser Hormone hilft unter anderem das Enzym TPO (Thyreoperoxidase). Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Hormone ist Jod – dieses Spurenelement nimmst Du über die Nahrung auf.

 

Die Schilddrüsenhormone lenken Funktionen vieler wichtiger Organe in Deinem Körper: Herz-Kreislaufsystem, Verdauungstrakt, sowie Muskulatur und Nerven. 

 

Die ausgeschütteten Hormone beeinflussen generell dein Wohlbefinden, das Wachstum, Deine Fruchtbarkeit und so wie Wachstum von Haar und Nägeln. Neben Wasserhaushalt und Energieverbrauch ist auch die Körperwärme von der Funktion deiner Schilddrüse abhängig.

 

Hier ein Beispiel: die Umgebungstemperatur wird kälter, schon signalisieren die Schilddrüsen-Hormone deinem Körper den Energiestoffwechsel “anzukurbeln”, dadurch kann mehr Wärme entstehen. Dein Körper passt sich also an die veränderten äußeren Bedingung an – und du frierst nicht.

 

Ist die Funktion Deiner Schilddrüse beeinträchtigt, kann sich der Stoffwechsel auf solche Änderungen nicht mehr so gut einstellen. Wenn Du bei einer Schilddrüsenunterfunktion ständig frierst ist das typisch – jedoch auf Grund der zahlreichen Funktionen der Schilddrüsenhormone oftmals eines der geringeren Probleme. (Ich bemerke das Fieren bspw. so gut wie gar nicht.)

 

Die Hormone

Die Bildung der Schilddrüsenhormone wird über das TSH – dem Thyreoidea-stimulierenden Hormon reguliert. TSH wird in der Hypophyse (einem Bestandteil des Gehirns) gebildet und ausgeschüttet. Das Hormon bestimmt mit, wie viel Hormone in der Schilddrüse gebildet werden müssen, um Deinen Stoffwechsel “gut in Bewegung” zu halten.

 

Während die Schilddrüse vor allem das inaktivere Hormon T4 bildet, benötigen die Zielzellen jedoch das aktive Hormon, T3. Realisiert wird Die Umwandlung durch Dejodasen, das sind spezielle Enzyme, deren Funktion abhängig vom Spurenelement Selen sind.

 

So viel erstmal zur Theorie der Schilddrüsenhormone und deren Aufgaben.

Besonders wichtig ist: Für eine normale Funktion deiner Schilddrüse muss der Körper das Hormon TSH gut bilden können. Des weiteren muss ein bestimmtes Verhältnis sowie ausreichende Mengen der Hormone T3 und T4 in Deinem Blut vorhanden sein.

 

Hier kommt bereits die Ernährung ins Spiel: damit Dein Körper ausreichende Mengen der Schilddrüsen-Hormone bilden und umwandeln kann, braucht dein Körper genügend Nährstoffe – wie zum Beispiel Jod und Selen.

 

Jedoch kann sich auch ein “zu viel” der beiden Nährstoffe oder ein ungünstiges Verhältnis (zu hohe Jodzufuhr, zu geringe Selenversorgung) ungünstig auf deinen Schilddrüsenstoffwechsel auswirken – genaueres zum Thema Jod folgt im Artikel zur gesunden Ernährung bei Hashimoto.

Peter Gehlmann Schilddrüse

Ursachen und Symptome von Hashimoto

Das in meinen Augen schlimme , ja sogar verheerende “Hashimoto sieht man nicht” – denn die Symptome betreffen oft Dein Befinden und keine äußeren Erscheinungen. Das macht das Leben als Betroffene(r) schwerer, als ein Nicht-Betroffener je nachvollziehen kann.

 

Symptome

Energielosigkeit, unerklärliche Verstimmungen, depressive Phasen Konzentrationsstörungen, Muskelschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Gewichtszunahme, trockene Haut, ständig eiskalte Hände, Haarausfall – Du erkennst sicher einige der Symptome und bist es schon gewohnt bei Ärzten und Familie als ein Hypochonder abgestempelt zu werden?

 

Leider ist genau diese Vielfältigkeit der Symptome die große Herausforderung für die Ärzte, die oft nicht auf den ersten Blick erkennen was der Patient, die Patientin da eigentlich hat.

Im Artikel “So vielseitig sind Hashimoto Symptome” wirst Du in Kürze mehr darüber erfahren.

 

Ursachen

Der japanische Arzt Hashimoto beschrieb diese Krankheit 1912 erstmals, nachdem er vier Frauen mit Schilddrüsenproblemen begutachtet hatte. Selbst wenn man mehr als 100 Jahre später mehr über die Krankheit weiß – die genauen Ursachen sind immer noch weitestgehend unbekannt. Eins jedoch ist sicher: Die Entstehung der Hashimoto Thyreoiditis ist vielfältig.

 

Ein nicht außer Acht zu lassender Faktor ist die genetische Veranlagung dazu, diese Krankheit zu entwickeln. Die Kombination mit einigen Umständen und Umweltfaktoren erhöht das Risiko für einige Menschen im Laufe ihres Lebens an Hashimoto zu erkranken.

 

Die Faktoren könnten sein:

– Infektionen (auch chronische) mit bestimmten Bakterien und Viren 
– die Zufuhr von hohen Dosen an Jod (jodhaltige Medikamente, stark jodhaltige Ernährung),
– ein Nährstoffmangel (besonders Zink, Eisen, Selen, Vitamin D aber auch Jod – denn beim Spurenelement Jod ist weder zu viel noch zu wenig gut)
– eine entzündungsfördernde Ernährung (hierunter verstehe ich die westliche, “normale” Ernährung – die vor allem reich an Omega 6-Fettsäuren und Zucker/Fruktose ist)
– verschiedenste Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (zum Beispiel gegenüber bestimmten Proteinen in Lebensmitteln wie Gluten in Getreide oder Casein in Milch)
– eine beeinträchtige Darmgesundheit (Leaky Gut Syndrom und/oder eine ungünstige Zusammensetzung deiner Darmbakterien)
– große Schwermetall/Umweltschadstoff-Belastungen
– intensive Hormonschwankungen (in Pubertät, Schwangerschaft, während der Pilleneinnahme/ nach dem Absetzen der Pille, vor der Menopause)
– weitere Erkrankungen wie Zöliakie, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, oder auch Vitiligo, Diabetes Typ 1, Polycystisches Ovar-Syndrom (PCOS) und Insulinresistenz
– Übergewicht
– zu viel Stress (im Alltag, ob in der Familie, Beziehung, Arbeit, oder im weiteren Umfeld)
– Rauchen
Genauso vielfältig wie diese Ursachen sind, sind leider auch die Krankheitsbilder. Keine Hashimoto-Thyreoditis gleicht der anderen: Der Schweregrad und der Verlauf einer Erkrankung ist individuell und von Betroffenen zu Betroffenen sehr unterschiedlich.

 

Einige Hashimoto-Patienten müssen sich mit ausgeprägten und vielgestaltigen Beschwerden herumplagen, während auch Verläufe mit milden Beschwerden und ohne Symptome bekannt sind.

Bei mir hat sich die Schilddrüse durch Schmerzen im Hals und sehr depressive Phasen, begleitet von einer Dauermüdigkeit bemerkbar gemacht.


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Mit Hashimoto abnehmen?

Kennst du das Gefühl: Abnehmen bei Deiner Schilddrüsenunterfunktion funktioniert nicht? Oder du hast schon öfter gehört dass Hashimoto Patienten ewig mit Gewichtsproblemen kämpfen müssen? Abnehmen mit Hashimoto scheint wie eine Achterbahnfahrt zu sein… 

 

Diese Glaubenssätze sitzen tief in unseren Köpfen drin – wahrscheinlich so tief, dass man einer Autoimmunerkrankung und deren Auswirkung auf den Körper machtlos gegenüber scheint.

 

Ich hoffe dieser Artikel konnte Dir bereits zeigen: Krankheiten und deren Symptome sind Möglichkeiten sich selbst und Deinen Körper besser kennen zulernen, ihm wieder zuzuhören zu lernen, die Aufmerksamkeit zu geben, die Dein Körper verdient – beispielsweise durch den Wandel zu einer bewussten natürlichen Ernährung.

 

Egal wie kraftlos Du Dich zur Zeit fühlst, völlig egal wie viel Gewicht du aktuell  auf die Waage bringst – Du hast ein Recht darauf dich wohl zu fühlen.

 

Gönn dir die Zeit die die Veränderungen einer Ernährungsumstellung mit sich bringen kann. Schenk Dir das Ergebnis das eine solche Veränderung mit sich bringen wird. (Bei mir waren es 30 Kg weniger) Dein Wohlbefinden steht im Vordergrund, Abnehmen (einem Gewichtsideal unserer Gesellschaft nachzulaufen) ist dabei wirklich ein zweitrangiges Ziel!

JA! Das Gewicht hat natürlich auch etwas mit dem Wohlbefinden zu tun – behalte es also gerne im Hinterkopf, dass auch du mit Hashimoto erfolgreich abnehmen kannst

Peter Gehlmann abnehmen Hashimoto

Deine 7 effektiven Wege


#1 Stressreduktion

Chronischer Stress (psychischer Stress und physischer Stress) ist einer der wichtigsten Gründe bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen.

Physischer Stress entsteht häufig bei Leistungssportlern und Athleten, die zu viel Sport treiben und ihrem Körper nicht genug Zeit und Nährstoffe zur Regeneration zur Verfügung stellen. Wer also Probleme mit einer chronischen Müdigkeit hat, täglich mindestens 1 Stunde Sport treibt und sich hier angesprochen fühlt, für den ist es notwendig, mehr Ruhetage einzubauen sowie das Sportpensum zu reduzieren.

 

Der psychische Stress hingegen ist da schon heimtückischer und schwerer zu lösen. Das Hormon, welches hier aus der Bahn gerät, ist Cortisoll.

 

In unserer modernen Hochleistungsgesellschaft mit dauerhaft zu vielen Sinneseindrücken ist Cortisol mit der häufigste Grund für Stress. Achte also um jeden Preis auf einen Alltag, der stressreduziert ist, nimm dir nicht zu viele Aufgaben auf einmal vor und gönn dir immer mal eine ruhige Stunde nur für dich. Ist es erstmal chronisch aktiviert, unterdrückt Cortisol das Immunsystem, was sich in einem kaputten Darm und Krankheitserregern in Deinem Körper bemerkbar macht.

 

#2 Regeneriere Deinen Darm 

70 % der Immunzellen in Deinem Körper sitzen am und eben darum. Dein Darm koordiniert nicht nur die Nährstoffaufnahme und ist eine Barriere, er ist auch eine Art Überwachung des Immunsystems. Der Darm darf nicht zu viele Giftstoffe in den Körper lassen und muss gesund sein. Sobald der Darm zu viele der Giftstoffe in den Körper lässt, ist Dein Immunsystem überlastet, es droht eine chronische und systemische Entzündung. Entzündungen sind, wie Du bereits weißt, eine der Ursachen für Autoimmunerkrankungen. Ein gesunder Darm ist als ein absolutes Muss.

 

#3 gesunder Schlaf

Dein Körper regeneriert sich im Schlaf und verarbeitet hier die Eindrücke des vergangenen Tages. Regeneration heißt auch, dass sich Immunzellen neu ausrichten und wachsen, und Dein Darm die Schäden des letzten Tages behebt. Ausreichend und guter Schlaf ist also absolut notwendig für Deine Gesundheit und das Immunsystem. Achte also auf mindestens 7 Stunden hochwertigen Schlaf. Solltest du bereits an Hashimoto leiden, ist dein Schlafbedürfnis erhöht: Dein Körper wird in dem Fall 8-9 Stunden Schlaf täglich benötigen.

 

#4 ausreichend Proteine

Sowohl Immunzellen als auch Darmzellen, die bei der Gesundheit bei Autoimmunerkrankungen im Fokus sind, benötigen eine höhere Menge an Protein, als Du glaubst. Ein Proteinmangel beeinträchtigt somit die Funktionalität beider Zelltypen. Achte also bitte auf eine ausreichende Zufuhr von Protein (100 g/ Tag ist ein guter Richtwert). Dieses Protein sollte aus hochwertigen Quellen wie Fleisch und Eier aus artgerechter Haltung und Fisch aus Wildfang stammen.

 

#5 absolut glutenfrei!

Gluten – das Speicherprotein in Getreide löst sehr häufig eine Kreuzreaktion des Immunsystems aus, an dessen Ende eine Autoimmunreaktion auf das Schilddrüsengewebe vorkommen kann – selbst ohne Glutenunverträglichkeit. 

 

#6 Nahrungsmittelallergien

Eine chronische Aktivierung des Immunsystems kann ebenso durch eine Unverträglichkeit auf bestimmte Nahrungsmittelproteine ausgelöst werden. Das sollte um jeden Fall gemieden werden. Nahrungsmittelallergien sind sehr verbreitet und werden immer noch stark unterschätzt. Teste dazu deinen Körper auf Nahrungsmittelallergien (das kannst Du beim Hausarzt, HNO-Arzt, oder mit Nahrungsmittelallergietests von Lycon).

 

#7 Omega-Balance

Entzündungen fallen deswegen stärker aus, weil durch ungesunde Ernährung fast immer ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren vorliegt. Krankheiten gehen dadurch tiefer und dauern länger an.

Wie stark Entzündungsreaktionen bei einem Reiz im Körper ausfallen, entscheidet sich also im Verhältnis zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Meide daher Lebensmittel, die reich an Omega-6-Fettsäuren sind.

Greife gleichzeitig vermehrt zu Lebensmitteln, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind.

Peter Gehlmann Ernährung Hashimoto

Mehr Informationen rund um die Schilddrüse und speziell zur Autoimmunerkrankung Hashimoto findest du in Zukunft hier bei PeterGehlmann.de.

 

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